wir sagen dankeschön, und auf wiedersehen

f*cking queers stellt bis auf weiteres die Aktivitäten ein. Hier ist ja schon länger nichts mehr passiert, trotzdem wollten wir noch mal eine offizielle Ansage machen.

Wir verschwinden dennoch nicht völlig von der Bildfläche: Lysis ist weiterhin Greek for Dissolution, und Ubik treibt sich nunmehr vornehmlich auf dem neuen Blogsport Community-Blog herum.

Vielleicht schaut ihr ja mal rein, ansonsten gehabt euch wohl.
Eure f*queers.

Homophober Moslem, toleranter Westen?

Ein kleiner Hinweis auf drei kommende Vorträge (inkl. Diskussion) zum Thema „Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt“:

Homophober Moslem, toleranter Westen?GÖTTINGEN
Mo, 26. Oktober ’09, 20:00 Uhr
Apex pro Art e.V.
Burgstr. 46
Veranst.: Gruppe 180°

BERLIN
So, 8. November ’09, 19:30 Uhr
Sonntagsclub
Greifenhagener Str. 28
Veranst.: „Wir sind Pankow“

WIEN
Do, 12. November ’09, 19:30 Uhr
Uni-Campus (Aula)
Spitalgasse 2-4 (Hof 1), 9. Bezirk
Veranst.: QWIEN

Anhand zahlreicher historischer und aktueller Quellen belegt der Autor, dass die Schwulenverfolgung in Ländern wie Iran und Ägypten weniger das Relikt einer vormodernen Vergangenheit ist. Vielmehr handelt es sich um das Resultat einer gewaltsamen Angleichung an die Denkformen ihrer ehemaligen Kolonialherren, die Homosexuelle im Prozess der Modernisierung erstmals identifiziert, benannt und zum Objekt staatlichen Handelns gemacht haben. Homophobie ist eine Erfindung des christlichen Westens, die im Zuge der Globalisierung in die entlegensten Winkel dieser Welt exportiert wird.

Hier auch ein kurzes Audio-Interview des Autors mit Radio Lotte Weimar:

Gayromeo ist Transphob (update: und kapituliert; (2tes update: nicht!))

Nachdem ein Bekannter von mir von Gayromeo rausgekantet wurde muss ich fqueer mal kurz aus dem Dornrößchenschalf holen um diesen Text hier zu reposten:

update:

Good news everyone: following a lot of discussion back and forth (and some mutual threats of legal action), Gay Romeo capitulates: all female-to-male and male-to-female transgendered people will be permitted to participate as members on the site, regardless of surgical status; and it is admitted that the genitalia of members is irrelevant.

So feel… Mehr lesen free to write openly about yourself in your profiles without fear of deletion or discrimination, and enjoy a victory…

Finn (formerly belfastboy, now considering returning in a new guise!)

2tes update:
Gayromeo betrachtet den Fall wohl als erledigt, lässt eben keine „natürlichen“ Frauen zu, und hat deswegen alle User mit dem offenen Brief im Profiltext gesperrt und verlangt den Text herunterzunehmen:

Leider gab es bezüglich unserer Transgender-Politik ein Missverständnis, ausgelöst durch einen Admin, der diese Richtlinien nicht beachtete.

Hierfür übernehme ich die volle Verantwortung und bitte aufrichtig um Entschuldigung!

Bitte sei versichert, dass unsere Haltung gegenüber Transgendern immer eine offene und akzeptierende war und ist.
Ich hoffe, du verstehst, dass wir keine natürlichen Frauen auf unserer Seite akzeptieren. Transgender jedoch werden akzeptiert, ein Profil bei uns zu führen. Es gibt keinen Grund, der dagegenspricht und wir wollen das Leben nicht noch komplizierter machen, als es für Transgender manchmal schon ist. Jedenfalls wünschen wir, dass sich Transgender anderen Usern gegenüber als solche öffnen.

Um den Sachverhalt komplett klarzustellen, hier ein Auszug unserer internen Richtlinien:
„Wir gestatten Personen mit Geschlechtsumwandlungen ‚Mann zu Frau‘ und ‚Frau zu Mann‘ (beide vor und nach Operation), Profile bei GayRomeo zu führen.
Im Normalfall sollten diese User die sexuelle Orientierung ‚Transgender‘ in ihrem Profil auswählen oder sie sollten in ihrem Profiltext klarstellen, dass sie Transgender sind.“

Nochmals mein aufrichtiges Bedauern dieses Fehlers und des dadurch entstandenen Missverständnisses.
Ich hoffe, du akzeptierst meine Entschuldigung.

Daher bitte ich dich, den offenen Brief wieder aus deinem Profiltext zu entfernen.
Vielen Dank!

I
The original message: (mehr…)

Termine Mai 2009

Hamburg
Dienstag, 19. 5.
19:30 – „Homosexualität in islamischen Ländern am Beispiel Iran“. Mit Ali Mahdjoubi. Ort: Werkstatt 3.

Montag, 25. 5.
19:30 – „Queere Migrant/innen – Homosexualität in der Einwanderungsgesellschaft“. Mit Tülin Duman (Gays & Lesbians aus der Türkei, GLADT). Ort: Werkstatt 3.

Marburg
Donnerstag, 21. 5.
10:30 – „Kein Raum für Homophobie, Sexismus und religiösen Fundamentalismus“. Demo gegen den evangelikalen Homoheiler-Kongress in Marburg (Hbf.).

Dresden
Mittwoch, 27. 5.
19:30 – „Homophober Moslem, toleranter Westen?“. Vortrag und Diskussion an der TU Dresden (Hörsaalzentrum, Bergstr. 64, Raum 201). Veranstalter: SchLaU Dresden.

A pie can write history

Aktionsvorschlag für den fundamentalistischen Heilerkongress in Marburg:

Anita Bryant’s national crusade „to do away with the homosexuals“ gets commented on with a „fruit“ pie (1977).



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