200 Jahre Haft für Kinderporno-Besitz

In Arizona wurde ein Lehrer wegen des Besitzes zahlreicher kinderpornographischer Bilder, die er auf seinem Computer abgespeichert hatte, zu 200 Jahren Gefängnis verurteilt. Je 20 Bilder wurden mit 10 Jahren Haft verrechnet. Das Gericht blieb damit noch unterhalb des Antrags der Staatsanwaltschaft, die insgesamt 340 Jahre gefordert hatte. Der Oberste Gerichtshof der USA lehnte eine Berufungsklage, die mit dem Argument eingereicht worden war, dass die Strafe unverhältnismäßig sei, nunmehr ohne jede Begründung ab. Somit bestätigte es das Urteil, welches aufgrund seiner ungewöhnlichen Grausamkeit mutmaßlich gegen Artikel 5 der Allgemeinen Menschenrechtserklärung verstößt, unwiderruflich und in letzter Instanz.