Comments on: Katholische Pfaffen auf dem Rückzug http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/ Blog für sexuelle Desintegration Mon, 24 Jan 2022 12:18:13 +0000 http://wordpress.org/?v=1.5.1.2 by: Fortschritt vs. Rückschritt ¦ f*cking queers http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-801 Mon, 11 Jun 2007 00:06:09 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-801 [...] Während man sich in Israel gerade darum bemüht, den CSD gesetzlich zu verbieten, wurde im linken Brasilien, dem heute liberalsten Land der Welt, mit über einer Million Teilnehmer_innen die größte Gay Pride Parade der Erde gefeiert. Vergangenes Jahr sollen es laut Polizeiangaben sogar ganze 2,5 Mio. gewesen sein. Im Vordergrund der Demonstration standen die Forderung nach mehr Rechten sowie die Verurteilung von Rassismus und Sexismus. [...] […] Während man sich in Israel gerade darum bemüht, den CSD gesetzlich zu verbieten, wurde im linken Brasilien, dem heute liberalsten Land der Welt, mit über einer Million Teilnehmer_innen die größte Gay Pride Parade der Erde gefeiert. Vergangenes Jahr sollen es laut Polizeiangaben sogar ganze 2,5 Mio. gewesen sein. Im Vordergrund der Demonstration standen die Forderung nach mehr Rechten sowie die Verurteilung von Rassismus und Sexismus. […]

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by: perry http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-379 Mon, 23 Apr 2007 07:58:58 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-379 [quote comment="377"]Soo antideutsch ist die iz3w auch wieder nicht.[/quote] Ist das so wie mit "ein bisschen schwanger"? [quote comment=“377″]Soo antideutsch ist die iz3w auch wieder nicht.[/quote]

Ist das so wie mit „ein bisschen schwanger“?

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by: bikepunk 089 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-377 Mon, 23 Apr 2007 06:39:29 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-377 Soo antideutsch ist die iz3w auch wieder nicht. Das mit dem emanzipationsschub seit chavez amtsantritt wusste ich nicht Der artikel auf den ich mich bezogen hatte meint explizit klassiche frauenpolitische forderungen - legalisierte abtreibungen, strafbarkeit von vergewaltigung in der ehe. Ich hätte davon analog auf forderungen von schwulen und lesben geschlossen, bezüglich wie viel oder wenig der staat dazu beiträgt die umzusetzen. Der analogieschluss war wohl falsch, nach dem was du schreibst. Soo antideutsch ist die iz3w auch wieder nicht. Das mit dem emanzipationsschub seit chavez amtsantritt wusste ich nicht Der artikel auf den ich mich bezogen hatte meint explizit klassiche frauenpolitische forderungen – legalisierte abtreibungen, strafbarkeit von vergewaltigung in der ehe. Ich hätte davon analog auf forderungen von schwulen und lesben geschlossen, bezüglich wie viel oder wenig der staat dazu beiträgt die umzusetzen. Der analogieschluss war wohl falsch, nach dem was du schreibst.

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by: perry http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-353 Sun, 22 Apr 2007 13:55:18 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-353 Du solltest nicht so viele antideutsche Magazine lesen. Der Amtsantritt von Hugov Chávez hat auch in Venezuela einen riesigen Emanzipationsschub für Lesben und Schwule bedeutet, auch wenn die katholische Kirche dort die Aufnahme von sexueller Orientierung in den Antidiskriminierungskatalog der Verfassung erfolgreich verhindern konnte -- etwas, das Chávez übrigens mittlerweile bedauert. Die Teilnahme am CSD in Caracas ist, gefördert von der Chávez-Regierung, in den letzten Jahren von 100 auf 20.000 Personen angestiegen. Wenn du sagst, die Lesben- und Schwulenbewegung müsste sich auf ihre eigene Stärke verlassen, dann halte ich das für absolut irreal. Denn diese Stärke ist nicht einmal in Ansätzen vorhanden. Die Lesben- und Schwulenbewegung ist kein relevanter Akteur, und ich finde das Konzept identitärer Bewegungen ohnehin daneben. Nein, das, was sich als erfolgreich erwiesen hat, sei es in Südafrika, in Brasilien oder in Venezuela, ist es, innerhalb progressiver Bewegungen ein Bewusstsein für die Bedeutung von Homophobie zu schaffen. Ein "Befreiungssubjekt" ist dafür nicht notwendig. Du solltest nicht so viele antideutsche Magazine lesen. Der Amtsantritt von Hugov Chávez hat auch in Venezuela einen riesigen Emanzipationsschub für Lesben und Schwule bedeutet, auch wenn die katholische Kirche dort die Aufnahme von sexueller Orientierung in den Antidiskriminierungskatalog der Verfassung erfolgreich verhindern konnte — etwas, das Chávez übrigens mittlerweile bedauert. Die Teilnahme am CSD in Caracas ist, gefördert von der Chávez-Regierung, in den letzten Jahren von 100 auf 20.000 Personen angestiegen.

Wenn du sagst, die Lesben- und Schwulenbewegung müsste sich auf ihre eigene Stärke verlassen, dann halte ich das für absolut irreal. Denn diese Stärke ist nicht einmal in Ansätzen vorhanden. Die Lesben- und Schwulenbewegung ist kein relevanter Akteur, und ich finde das Konzept identitärer Bewegungen ohnehin daneben. Nein, das, was sich als erfolgreich erwiesen hat, sei es in Südafrika, in Brasilien oder in Venezuela, ist es, innerhalb progressiver Bewegungen ein Bewusstsein für die Bedeutung von Homophobie zu schaffen. Ein „Befreiungssubjekt“ ist dafür nicht notwendig.

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by: bikepunk 089 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-352 Sun, 22 Apr 2007 13:10:47 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-352 Das mit der Förderung von Rechtsdiktaturen ist definitv ein Punkt. Ich würde auch soweit gehen, dass auch das klima in den linken regimes durch eine gewisse Belagerungsmentalität geprägt ist, auch bedingt durch die US. Und Belagerungsmentalität und Militarisierung bringen immer auch eine verschärfung von patriachalen zuständen und rollenzuschreibungen mit sich. Es wäre aber verkehrt, die Hoffnungen auf die diversen linken Regierungen zu setzen: das Beispiel venezuela zeigt, dass sich zumindest eine feministische Bewegung eher auf die eigene Stärke verlassen kann, als auf Companero Hugo. (siehe letzte iz3w dazu) Das mit der Förderung von Rechtsdiktaturen ist definitv ein Punkt. Ich würde auch soweit gehen, dass auch das klima in den linken regimes durch eine gewisse Belagerungsmentalität geprägt ist, auch bedingt durch die US. Und Belagerungsmentalität und Militarisierung bringen immer auch eine verschärfung von patriachalen zuständen und rollenzuschreibungen mit sich.

Es wäre aber verkehrt, die Hoffnungen auf die diversen linken Regierungen zu setzen: das Beispiel venezuela zeigt, dass sich zumindest eine feministische Bewegung eher auf die eigene Stärke verlassen kann, als auf Companero Hugo.
(siehe letzte iz3w dazu)

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by: araa http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-349 Sun, 22 Apr 2007 11:40:03 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-349 Ja, total logisch. Ja, total logisch.

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by: perry http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-346 Sun, 22 Apr 2007 09:09:47 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-346 Weil die USA den sozialen Fortschritt in Lateinamerika durch die Bekämpfung des Sozialismus und die Förderung von Rechtsdiktaturen jahrzehntelang aufgehalten haben. Logisch, oder? Weil die USA den sozialen Fortschritt in Lateinamerika durch die Bekämpfung des Sozialismus und die Förderung von Rechtsdiktaturen jahrzehntelang aufgehalten haben. Logisch, oder?

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by: araa http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-344 Sun, 22 Apr 2007 08:44:29 +0000 http://fqueer.blogsport.de/2007/04/22/katholische-pfaffen-auf-dem-rueckzug/#comment-344 >> Und man kann nur hoffen, dass dies, nach dem Ende der US-Hegemonie, zum Vorbild für ganz Lateinamerika wird. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Bzw. warum ist das eine Bedingung für das andere? >> Und man kann nur hoffen, dass dies, nach dem Ende der US-Hegemonie, zum Vorbild für ganz Lateinamerika wird.

Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Bzw. warum ist das eine Bedingung für das andere?

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