Der 10te Transgeniale CSD Berlin und die Polizei

Ein Bericht über Polizeiübergriffe und homophobe Beleidigungen der 23ten Einsatzhundertschaft auf den transgenialen CSD: Der wunderbare 10te Transgeniale CSD Berlin und die boshafte Polizei

an dem Auftaktort der Demo wurden vor einem halben Jahr einige Menschen von Schwulenhassern verprügelt. Auf der Flucht vor der Überzahl prügelnder Jungmänner wurden die Freunde von der Polizei überfallen und gegen sie Anzeige wegen Körperverletzung erhoben. Die alarmierten Sanitäter waren nicht in der Lage, die Verletzungen unserer Freunde wie Gehirnerschütterungen und einen Mittelhandknochenbruch zu erkennen und zu behandeln. Statt die homophoben Angreifer einzukassieren, wurden die Freunde in die Gefangenensammelstelle verfrachtet und erkennungsdienstlich behandelt.

Als wolle die Polizei daran anknüpfen, versuchte die 23te Einsatzhundertschaft (EHu) mehrfach, TeilnehmerInnen des TSCD körperlich anzugreifen und kassierte im Verlaufe der Demo und Kundgebung zwei Menschen kurzzeitig zur Peronalienfeststellung ein.


1 Antwort auf “Der 10te Transgeniale CSD Berlin und die Polizei”


  1. Gravatar Icon 1 Ostprinzessin 04. Juli 2007 um 15:28 Uhr

    Die Bullizei: Sie beobachtet uns. Sie legt uns Steine vor´s Queeromobil, wo es nur geht. Sie geht gegen Überschreitungen und Ausschreitungen vor. Aber sie kämpft in einem asymmetrischen Krieg: Hier die queerdemokratische Basisstruktur, dort die hierarschische Befehlsstruktur. Hinter letzterer stehen: Die Regierenden.

    Die Regierenden also beehren uns mit ihrer hochheiligen Aufmerksamkeit. Auf jene können wir zwar traditionell gern verzichten, aber vielleicht haben die lieben Regierenden ja doch auch noch ein paar mehr Gründe, uns nicht aus dem Auge lassen zu wollen. Haben sie? – Ja, haben sie. Sie werden wohl längst ahnen, dass auf (Repressions-) Dauer ihre Drohkulissen allein nicht ausreichen werden, also müssen sie üben; Üben für den Ernstfall, für nämlich den Fall, dass unsere queerrevoluzzionäre Parade eines Jahres spontan einen Abzweig nehmen wird – direkt hin zu ihren schicken Schreibtischen.

    Oder habe ich mich geirrt? Wollen wir weniger?

    Live queer and rebel – Diesen Gefallen sollten wir uns tun.
    Und ihnen auch.
    Allen.

    Queere Grüße,
    Ostprinzessin

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