Archiv für Januar 2008

Neu auf DVD

Noch nicht gesehen, aber vorgemerkt: Right By Me

Die Ehe gibt’s nicht überall

„Sie kennen keine Ehe zwischen Mann und Frau“ und haben „keinen Begriff für die biologische Vaterschaft“ (Wikipedia über die Mosuo).

Inamo Nr. 52 mit dem Schwerpunkt „Sexualitäten“ erschienen

«Diese grausame Sünde der Sodomie ist bei ihnen so völlig straflos, dass die Männer öffentlich prahlen über ihre ekelhaften Taten.» Man könnte vielleicht denken, dies seien die Worten eines arabischen Imams nach dem Besuch eines Schwulenviertels in Berlin oder Amsterdam. Es handelt sich aber um genau das Gegenteil: das Urteil eines Europäers über die arabisch-islamische Welt. Sie wurden geschrieben von Joseph Pitts, der im 17. Jahrhundert etwa fünfzehn Jahre versklavt in Algerien verbrachte.

Auch im vergangenen Jahrhundert hatte die arabische Welt den Ruf, eine Freistätte der freien oder bezahlten homosexuellen Liebe zu sein: für europäische und amerikanische Homosexuellen waren die arabischen Länder bis in die sechziger Jahre ein Paradies der Toleranz im Vergleich zu ihren Heimatländern. Wie kann man dieses Bild der arabisch-islamischen Welt als ein Ort offen praktizierter homosexueller Liebe in Übereinstimmung bringen mit der verbreiteten Intoleranz beispielsweise im heutigen Ägypten oder im Iran.

Michiel Leezenberg, „Der Import des westlichen Identitätsmodells“. In: Inamo Nr. 52 (Winter 2007).

Gay Muslims Pack a Dance Floor of Their Own

NYT besucht Gayhane

Alter Hetzer

Papst bezeichnet Homo-Ehe als „Gefahr für den Weltfrieden“.