„Gay West“ und die bösen Swisscoy-Musels

Wie anarcholiberale Rechte ihr dummes und widerliches Geschäft der Islamhetze vorantreiben, kann man — eine gewisse Ekeltoleranz vorausgesetzt — regelmäßig im schwulen Blog-Mülleimer „Gay West“ besichtigen. In einer aus der Lokalpresse willkürlich herausgefischten Dutzendmeldung geht es dort um den brutalen Übergriff zweier besoffener Fußballfreunde auf zwei schwule Passanten in Zürich. Einzige Pikanterie: Bei dem Haupttäter handelt es sich um einen Schweizer Armeeangehörigen, der gerade im Kosovo für „Frieden“ sorgt. So weit so schlecht. Aber was machen unsere schwulen Republikaner daraus? „Islam heißt Frieden – Schweizer Variante“ (so die von ihnen gewählte Überschrift). Sicher möchten Sie jetzt wissen, was das Ganze mit den Moslems zu tun hat? Nun, offen gestanden: gar nichts. Aber seit wann hätten bekennende Deutsche fürs rituelle Ausländerklatschen schon mal einen Anlass gebraucht?

PS: Alle paar Monate zieht unser Autor lysis (siehe Video) eine kleine Stichprobe aus den gesammelten Abfällen des rechten Internet-Kübels „Gay West“, nur um sich am Ende der alten Weisheit von Onkel Pohrt zu versichern: „Man muss nicht jede Mülltonne beschnüffeln, man wird davon nicht schlau, es wird einem schlecht“ …


3 Antworten auf “„Gay West“ und die bösen Swisscoy-Musels”


  1. Gravatar Icon 1 Häppchen 19. Mai 2008 um 7:57 Uhr

    Kommt das mit dem an der Mülltonne schnüffeln nicht von Wiglaf Drostes ‚mit Nazis reden‘ (arranca! #3, 1993)?

  2. Gravatar Icon 2 lysis 19. Mai 2008 um 14:03 Uhr

    Na zumindest in Punkto Nazis hatte ich doch recht!

  3. Gravatar Icon 3 antifaunited 01. September 2008 um 13:03 Uhr

    Ist Gay West nicht ein Ableger der Rechtsaussenpostillen PI & antiislam?

    Zumindest muss mann & frau nicht zum kotzen unbedingt GW aufrufen, das geht auch mit PI:

    http://antifaunited.wordpress.com/2008/08/31/heute-schon-gekotzt/

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