Theorieimperialismus

Ich finde es immer wieder erstaunlich, wie Linke es fertig bringen, sich die Begriffe queer (engl. „Schwuchtel“) und Heteronormativität jargonhaft anzueignen, ohne auf das damit Bezeichnete auch nur mit einem Wort einzugehen.


1 Antwort auf “Theorieimperialismus”


  1. Gravatar Icon 1 flo 24. Oktober 2008 um 20:02 Uhr

    vielleicht ist das folgende Buch dafür für die eine oder andere interessant? :

    Queer leben – queer labeln? (Wissenschafts-)kritische Kopfmassagen.

    fwpf Verlag, Freiburg, 2008,
    ISBN 9783939348146, Preis 24,90 Euro.

    Kurztext:

    Queer lebt sich! Voll im Trend scheint die quirlig-queere Szene, die sich Geschlechter aneignet wie den neuesten Schick. Alles Jacke wie Hose? Oder steckt hinter dem Label von queer ein queerender Protest, der über die reine Austauschbarkeit geschlechtlicher und somit gesellschaftlicher Kategorien hinausweist? Diesen und anderen Fragen geht der vorliegende Band nach und versucht das Queerende aus verschiedenen Kontexten heraus zu filtrieren und in sie hinein zu denken sowie nach möglichen Handlungsalternativen zu suchen. Denn das Private ist schon längst politisch, nur muss es auch wieder einmal gesagt sein dürfen. Daher wird nicht nur wild wissenschaftlich gestikuliert, sondern kritisch politisiert. Im Fokus stehen entgegen einem ausschließlich wissenschaftlichen Mehrwert die Lebenspraxen und Verhandlungsräume einer sich nicht-heteronormativ gestaltenden (Sub-)Kultur.

    Inhaltsverzeichnis und weitere Informationen zum Buch: http://www.fwpf.de/index.php?isbn=9783939348146

    Für ne Rezension gibts ein kostenloses Exemplar beim Verlag: www.fwpf.de / e-mail: info@fwpf.de .

    *greetz
    :)>-

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