MP3 zu „Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt“

Hier ein Ausschnitt aus einem Vortrag zum Buch Die Vertreibung aus dem Serail, der am 6. September auf der Antifa-Konferenz in Köln gehalten wurde. Im Audio sind die letzten 14 Minuten des Referats und die anschließende einstündige (!) Diskussion enthalten, an der, sehr zu meiner Erheiterung, auch die „hardcore-antideutsche“ Georg-Weerth-Gesellschaft Köln teilnahm:

Am kommenden Donnerstag (11. Dezember) gibt’s an der FU Berlin — in der Rost-/Silberlaube, Hörsaal 2 — um 16 Uhr einen weiteren Vortrag zum Thema, allerdings mit einem anderen Text und einem etwas anderen inhaltlichen Schwerpunkt.

Eine kleine, nachträgliche Korrektur zum Vortrag noch: „Homosexuellen“ (sexual deviants) war die Einreise in die USA nicht etwa nur bis in die 70er Jahre, sondern in der Tat bis 1990 durch das amerikanische Einwanderungsgesetz untersagt.


11 Antworten auf “MP3 zu „Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt“”


  1. Gravatar Icon 1 Difficult is Easy 10. Dezember 2008 um 2:49 Uhr

    die gwg war unterhaltungstechnisch wirklich ein gewinn:
    „der islam heute is nich der von vor 2000 jahren.“
    evt. zeigen sich ja ein paar original-gwg‘ler aus detmold auf der VA in bielefeld.
    :D
    ich hätte mir nur gewünscht den mut gehabt zu haben, deren blöde arschfickversessenheit einer kritik zu unterziehen. die haben wohl den den punkt mit der konstruktion schwuler identität nich mitbekommen.

  2. Gravatar Icon 2 Hank 10. Dezember 2008 um 12:07 Uhr

    @ diffi

    Vielleicht liegst du hinsichtlich der Bielefelder VA gar nicht so daneben. Auf deren Website findet sich nämlich ein Hinweis, den man so nicht unbedingt erwarten konnte:

    „Wer weniger Wert auf Pointen legt, sondern eher Informationen zum Thema sucht, sei auf das Angebot der Gegenstandpunkt-Redaktion verwiesen. Sie erklärt und kritisiert das kapitalistische Finanzwesen“ und seine partielle (wenn auch existenzielle) Krise im Detail und setzt sich auch mit den „Erklärungen“ und Schuldzuweisungen bürgerlicher Fachleute auseinander.“

  3. Gravatar Icon 3 Hank 10. Dezember 2008 um 13:11 Uhr

    PS: „Deren Website“ meint natürlich die der GWG Detmold.

  4. Gravatar Icon 4 Difficult is Easy 10. Dezember 2008 um 20:31 Uhr

    die gwg-detmold war früher gar nich so blöde. die sind wohl erst so geworden.

  5. Gravatar Icon 5 Difficult is Easy 10. Dezember 2008 um 20:35 Uhr

    kann halt sein, dass da (detmold) noch ein paar alte hocken (bei lysis waren nur nachwuchsgwgler (köln)), die sich an die zeit erinnern können in der decker, held und huisken (gern gesehene?) gäste dort waren.

  6. Gravatar Icon 6 saltzundessick 11. Dezember 2008 um 1:25 Uhr

    ihr seid ganz dolle szenechecker, was?

  7. Gravatar Icon 7 Difficult is Easy 11. Dezember 2008 um 2:06 Uhr

    bring back memories, wa?
    :D

  8. Gravatar Icon 8 Thommen 11. Dezember 2008 um 19:07 Uhr

    Es stellt sich die Frage immer dringender, wofür die Diskussion um die Homosexualität instrumentalisiert werden soll!
    Alle menschlichen Kulturen und sogar die Tierwelt kennen homosexuelle Praktiken. Sie hinterliessen Zeugnisse bis 5500 Jahre zurück.
    Ich vermute, dass die Diskussion um die „ausschliessliche“ Homosexualität einiger Menschen das Problem darstellt, denn lustvoll nutzen tun es vielfach mehr Heterosexuelle „nebenbei“!

  9. Gravatar Icon 9 barebacking2009 13. Dezember 2008 um 8:50 Uhr

    Doch woher kommt diese Homophobie? “Das hat gar nicht so viel mit dem Islam zu tun”, sagt der Kölner Islamwissenschaftler Andreas Ismail Mohr. “Es gibt im Koran selbst kein explizites Verbot von Homosexualität.” Die Ablehnung habe eher kulturelle Gründe.

    http://barebacking2009.wordpress.com/2008/12/05/schwul-muslim-deutschturke/

  10. Gravatar Icon 10 sm 14. Dezember 2008 um 21:45 Uhr

    wollte nur mal kurz reinhören nud habs mir dann bis zum schluß angehört. gute diskussion. die enwände waren schwach. das mit den jugendlichen dir „üben“ passt sich ja eigentlich gut ein in die argumentation von klauda: die diskursive bezeichnung erzeugt ein konstrukt.
    und der typ, der ganz am schluss redet und vorher schon mal was gesagt hat, soll sich q-tips besorgen. oder ein gehirn.

  1. 1 Europa und die Heteronormalisierung der islamischen Welt « Audioarchiv Pingback am 20. März 2009 um 21:52 Uhr
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