Tag-Archiv für 'rap'

Das ist jetzt aber besonders schwul

Musik gegen Gewalt an den Schulen bei einem Festival am Brandenburger Tor

Die Hälfte seines Auftritts bestritt Bushido mit Rappen; die andere Hälfte bestritt er mit dem Einfordern von Beifallsbekundungen („Seid ihr froh mich zu sehen? Liebt ihr mich?“), ausgiebigem Eigenlob („ich bin der erfolgreichste Rapper“, „ich verdiene viel Geld“), dem Beschimpfen der Presse, die in den vergangenen Tagen seine Befähigung zum Friedensbotschafter in Zweifel zog („Wichser“, „scheiße“, „Arschlöcher“) und dem Beschimpfen der 50 Schwulen und Lesben, die gegen ihn demonstriert hatten. „Es geht heute nicht um die Schwulen, die gegen mich demonstriert haben.“ Einstimmiges Buh aus zehntausend Kinderkehlen. „Es würde mir nie einfallen, gegen Schwule zu demonstrieren.“ Tatsächlich hat Bushido bisher nur in musikalischer Form dazu aufgerufen, sie zu verkloppen oder zu vergasen. „Aber denkt dran, liebe Schwule“, beschloss er seine Ansprache: „Analverkehr nur mit Verhütungsmittel“, woraufhin zehntausende Kinder zustimmend schrien.

HomoHop auf Spon

Muskelspiel mit Homogangster: Der Berliner Rapper G-Hot verunglimpfte Schwule und flog bei seinem Label raus. Hätte er doch einfach mal bei Deadlee und anderen homosexuellen HipHoppern reingehört. Dann wüsste er: Schwul reimt sich auf cool. (SpOn)

Keine Toleranz ? – GO HOMO!

Auch wenn ich keine Pirouette kann: Die Anti alles Aktion lässt dampf ab.
Wo ist eigentlich das Hip Hop Partisan Forum hin?

(via Kommentar.
und sorry iLL, keine ahnung warum Du hier immer noch nicht kommentieren kannst… Versuchs doch jetzt bitte noch mal)

Keine Toleranz

Ein Artikel auf laut.de, G-Hot: Anzeige nach Mordaufruf. Der Track kann noch auf youtube gehört werden, aber ich verlinke das jetzt mal lieber nicht…

Der Rapper G-Hot ruft in seinem Lied „Keine Toleranz“ zu Gewalt gegen Schwule auf. Eine Berliner Rapperin erstattete nun Anzeige gegen ihn. Unterdessen wurde G-Hot von seinem Label Aggro Berlin gekickt.
[…]
Der Song richtet sich eindeutig gegen Schwule und verherrlicht mit Sätzen wie „Schneidet ihnen den Schwanz ab“ und „Nach einem Coming Out würde mich mein Vater mit einer Eisenstange schlagen“ Gewalt gegen Schwule. Nach Meinung von G-Hot und Boss A haben Homosexuelle „kein Leben verdient“.

Die Rapperin stieß durch Zufall im Internet auf das Lied und war entsetzt. „Das Schlimme daran ist, dass dieser Track nicht von irgendeinem unbekannten kleinen Rapper kommt, der in seinem Kämmerlein rappt und von dem nicht viele hören werden, sondern dass dieser Track von einem „Rapper“ gemacht wurde, der beim bekanntesten und von den Jugendlichen beliebtesten deutschen Hip-Hop Label aktiv ist oder war und dessen Videos bei MTV und VIVA zu sehen sind“.

Sie erklärt zudem, der Track sei nicht nur diskriminierend, sondern darin werde zur Gewalt aufgerufen. „Das sind Naziideologien, die in unserer Gesellschaft nichts zu suchen haben und ich finde es schlimm, dass diese Leute Rap als Versteck und Plattform für ihren Hass, ihre Komplexe und Gehirnkrankheiten missbrauchen.“

Nachdem sie den Track gehört hatte, habe sie sich im Internet schlau gemacht und sei in Foren auf Zustimmung zu den Aussagen in diesem Lied gestoßen. Daraufhin habe sie sich entschlossen, die beiden Rapper anzuzeigen mit der Hoffnung, die Öffentlichkeit darauf aufmerksam zu machen.

„Ich habe mal gehört, dass der Lesben- und Schwulenverband homophobe Reggae- und Dancehall-Sänger, unter anderem Buju Banton, angezeigt hat und damit bewirken konnte, dass die Konzerte nicht oder nur eingeschränkt in Deutschland stattfinden durften. Das hat mich inspiriert.“ Sie hat Hoffnung, dass sich ihr viele Menschen anschließen, da laut Landeskriminalamt Berlin Aussicht auf Erfolg bestünde. Das LKA soll ihr gesagt haben, das Lied richte sich „gegen eine ganze Bevölkerungsgruppe“, es handle sich um Bedrohung, Diskriminierung und Anstiftung zum Mord.

Ach und p.s.: Rassistische Kommentare werden grundsätzlich nicht durchgestellt. Lasst den Dreck woanders ab, aber nicht auf meinem Blog, tamam?

Rapper Deadlee Calls Out Homophobic Eminem, 50 Cent, and DMX

Im März wird in den USA die erste Tour schwuler und lesbischer Hip-Hop Künstler stattfinden, die „Homorevolution Tour 2007″. Mit dabei sein wird Deadlee, „who says he is tired of the homophobic status quo present in rap and Hip-Hop, has called out some of his fellow rappers for their anti-gay language and homosexual tendencies in an interview with AllHipHop.com“.
via towleroad.