Tag-Archiv für 'schwulenklatschen'

angriff auf queerbeograd

München pervers über einen faschistischen Angriff auf die Teilnehmer_innen des Queerbeograd Festivals.

„Gay West“ und die bösen Swisscoy-Musels

Wie anarcholiberale Rechte ihr dummes und widerliches Geschäft der Islamhetze vorantreiben, kann man — eine gewisse Ekeltoleranz vorausgesetzt — regelmäßig im schwulen Blog-Mülleimer „Gay West“ besichtigen. In einer aus der Lokalpresse willkürlich herausgefischten Dutzendmeldung geht es dort um den brutalen Übergriff zweier besoffener Fußballfreunde auf zwei schwule Passanten in Zürich. Einzige Pikanterie: Bei dem Haupttäter handelt es sich um einen Schweizer Armeeangehörigen, der gerade im Kosovo für „Frieden“ sorgt. So weit so schlecht. Aber was machen unsere schwulen Republikaner daraus? „Islam heißt Frieden – Schweizer Variante“ (so die von ihnen gewählte Überschrift). Sicher möchten Sie jetzt wissen, was das Ganze mit den Moslems zu tun hat? Nun, offen gestanden: gar nichts. Aber seit wann hätten bekennende Deutsche fürs rituelle Ausländerklatschen schon mal einen Anlass gebraucht?

PS: Alle paar Monate zieht unser Autor lysis (siehe Video) eine kleine Stichprobe aus den gesammelten Abfällen des rechten Internet-Kübels „Gay West“, nur um sich am Ende der alten Weisheit von Onkel Pohrt zu versichern: „Man muss nicht jede Mülltonne beschnüffeln, man wird davon nicht schlau, es wird einem schlecht“ …

Schwulenklatschen made in Netherlands

Geert Wilders Dass der Spiegel-Journalist Henryk M. Broder seit einigen Jahren zu äußerst skurrilen Ansichten neigt, wissen wir ja schon länger. Aber dass er jetzt auch noch unkommentiert eine Interviewpassage des Rechtspopulisten Geert Wilders verbreitet, in der sich dieser zu der Aussage versteigt, Schwulenklatschen sei eine von den Moslems nach Amsterdam importierte Unart, welche unter Christen völlig unbekannt wäre, toppt nun wirklich alles.

Dabei können die Niederländer mit Fug und Recht für sich in Anspruch nehmen, diesen im 20. Jahrhundert globalisierten Volksbrauch gleichsam erfunden zu haben, ereignete sich der erste in den Annalen der Weltgeschichte dokumentierte Fall von „queer bashing“ doch ausgerechnet in der Stadt Groningen. Dem Opfer Christiaan Kip wurde 1749 von einem rasenden Mob Arm und Bein gebrochen. Ein halbes Jahr später wurde er von der Bevölkerung an die Behörden denunziert und vermutlich nach Landessitte mit einem Halseisen erdrosselt oder in einem Fass ertränkt. (mehr…)